Lesungen 2022


Synchron
Lesebuch zur deutschsprachigen
Literatur, hrsg. von Ch. Linsmayer.
Buchpremiere
Dienstag, 18. Januar 2022, 19 Uhr 30
Es lesen: Urs Faes, Martin R. Dean, Simone
Lappert. Moderation: Martin Zingg
Lesegesellschaft, Münsterplatz 8
4051 Basel


Untertags
Lesung und Gespräch
Dienstag, 2. März 2022, 19 Uhr 30
Moderation S. Wyss
Literatur und Bühne
Leberngasse 17
4600 Olten


Lyrikfestival Neonfische
(digital, mit Aufzeichnung)

Samstag, 12. März, 2022, 12 Uhr 15
Lyrik und Uebersetzung:
Yari Bernasconi und Julia Dengg
im Gespräch mit Urs Faes

Samstag, 12. März 2022, 14 Uhr
Es lesen Gedichte: Muriel Pic,
Urs Faes, Elisabeth Wandeler-Deck,
Klaus Merz.


Synchron
Lesebuch zur deutschsprachigen
Literatur, hrsg. von Ch. Linsmayer.
Freitag, 25. März 2022, 19 Uhr 30
Lesung und Gespräch Urs Faes, Ruth
Schweikert, Charles Linsmayer.
Stadtbibliothek
6004 Luzern


Untertags
Lesung und Gespräch, auch zum Essayband:
Lenz im Labyrinth. Zum Werk von Urs Faes.
Samstag, 11. Juni 2022, 20 Uhr
Moderation Inga Pohlmann
Forum Allmende e.V.
Werkstatt, Inselgasse 2
78462 Konstanz


Sommer in Brandenburg
Lesung und Gespräch
Mittwoch, 26.10., 14 bis 15.30 Uhr
KSGB
9000 St. Gallen


Und Ruth
Lesung und Gespräch
Freitag, 28.10.22, 14.30 bis 16 Uhr
KSS
 7320 Sargans


Lesungen 2023


Untertags
Lesung und Gespräch
Freitag, 12. Mai 23
Buchladen Leserei
Kirchplatz 14
4600 Zofingen

 

Aktuell


2021 Preis der Stadt Zürich für Untertags:

„Urs Faes legt mit Untertags ein beeindruckend sensibles Buch vor. Es geht um den allmählichen Abschied von einem Lebenspartner, Jakov (…) Den Abschied erkundet Faes in ein mit Trauer und Melancholie durchsetzten Prosa, in der doch immer wieder Lichtpunkte lebendiger Heiterkeit und Komik hervorblitzen. Wie das späte Glück von Jakov und Herta von dem affiziert wird, was „untertags“ verborgen war und noch im Alltäglichen seine Wirkung entfaltet, schildert Urs Faes‘ brillante und feinfühlige Erzählung mit unerbittlicher Konsequenz“.
(Aus der Laudatio für Untertags)


Neu und aktuell:

Markus Bundi, Einer wie Lenz im Labyrinth.
Ein Essay zum Werk von Urs Faes.
Telegramme Verlag 2022.


Untertags

Roman, erschienen Oktober 2020, auch als E-Book

Ein Mann und eine Frau lernen sich in den späten Jahren ihres Lebens kennen und er- fahren noch einmal tiefe Zuwendung und Glück, im Alltag und auf Reisen in die Landschaft seiner Jugend – die Rocky Mountains in Wyoming. Doch neben die Freuden treten bald die Gebrechen des Alters, Jakov neigt zunehmend zu Zerstreutheit. Ein Name bleibt aus, ein Termin wird versäumt, ein Kehrichtsack landet im Teich des Nachbarn. Die ärztliche Untersuchung zeigt: Jakovs Gedächtnis ist nicht nur lückenhaft geworden. Seine Orientierung wird weiter schwinden, seine Sprache versiegen. Herta bemüht sich um Zuversicht, aber je mehr Jakov den Be- zug zur Welt verliert und von der Vergangenheit eingeholt wird – einer frühen Liebe, dem Zerwürfnis mit dem Vater –, desto mehr braucht auch sie Unterstützung.

Mit großer Zartheit nähert sich Urs Faes einem Paar unter dem Eindruck der Krankheit. Er erzählt von innigen Momenten und wachsender Entfernung, von Fürsorge und Erschöpfung, von der Verunsicherung, wenn einer sich selbst abhandenkommt und lange Verdrängtes plötzlich wieder Gegenwart wird. Und von der Kraft der Einfühlung, einer Verständigung jenseits der Worte.

Rezension:
Montag, 26.10.20, Zeitungen der CH-Media


Urs Faes im Gespräch:
Im Erzählen kehrt das Leben zurück.
Liebe und Krankheit.


Raunächte

raunaechteEine Erzählung mit Zeichnungen
von Nanne Meyer,

Inselbücherei 1452, Insel Verlag, Berlin 2018
3. Auflage 2019, Übersetzung ins Englische und Holländische
4. Auflage 2020

Rezension:
NZZ (PDF)

2019 Preis des Kantons Zürich für Raunächte


Halt auf Verlangen

Ein Fahrtenbuch, Suhrkamp 2017

Halt auf VerlangenZunächst findet er keine Worte. Erst später, bei der täglichen Fahrt quer durch die Stadt, versucht er, die Dinge zu benennen, aufzuschreiben, was ihm geschieht: Begegnungen im Morgentram, die Unterwelt der Onkologie, die Erinnerungen  an Kindheit und Herkunft, an Talfahrten mit dem Vater und Kinotage mit Mile. Den möglichen Tod vor Augen, stellt er sich die Frage nach dem Gelebten und dem Versäumten, nach dem, was Antrieb war, was Liebe und Begehren, ein Begehren, das bleibt, als Antrieb für  ein Leben in der Gegenwart, als Motor für die Erinnerung, als unablässiger Anlass zum Schreiben und Erzählen. Und damit verbindet sich die Hoffnung: im Schreiben lebensgeschichtliche Erfahrungen aufzuheben, vom Einzelnen erzählen, seinem Gefährdetsein. Und darin vielleicht erfahrbar zu machen, was über den Einzelnen hinaus- und auch die Andern angeht, die Lesenden.

Halt auf Verlangen ist gewachsen aus der autobiographischen Erfahrung der Krankheit, geschrieben, um sich festzuhalten am Stift, an Worten und Bildern, um im Taumeln Halt zu finden. Schreiben als Notwehr, gegen die eigene Hinfälligkeit, gegen das Zerbröseln des Ich. Und darin dem Leben zugewandt, in der Erfahrung, dass im Benennen das Schwere leicht werden kann.

Rezensionen:
Sonntag, 19. März 2017, 52 Beste Bücher
NZZ vom Sonntag, 29. Januar 2017
NZZ vom Samstag, 11. Februar 2017 
FAZ vom Dienstag, 16. Mai 2017


„Sommer in Brandenburg“

Sendung auf SRF, 8. Juni 2014Sommer in Brandenburg


Urs Faes auf Ansichten

Zur Autorenseite von SRF Ansichten


Urs Faes bei Suhrkamp

Zur Autorenseite beim Suhrkamp-Verlag


Urs Faes: Durch die Bibliothek …

Zum Interview bei Logbuch Suhrkamp