Lesungen 2020


Untertags
Buchpremiere
Mittwoch, 28.10., 19 Uhr 30
Literaturhaus Zürich
Limmatquai 62
8001 Zürich


Lesung und Gespräch
zu Untertags
Wegen Corona verschoben.
Neues Datum wird später bekanntgegeben.

Literaturhaus Aargau
Bleicherrain 7
5600 Lenzburg


Lesung und Gespräch
zu Untertags
Dienstag, 1.12., 19 Uhr 30
Literaturhaus Basel
Barfüssergasse 3
4051 Basel

Lesungen 2021


Neu:

„52 Beste Bücher“
Untertags auf SRF2 Kultur:
Sonntag, 14.02.21, 11 Uhr und in
der Wiederholung 20 Uhr.

Urs Faes im Gespräch mit
Luzia Stettler.
>> Link


Lesung zu Untertags
Dienstag, 1. Juni, 19 Uhr 30
Hotel Schweizerhof
6000 Luzern


Festival Wortspiele Offenburg
Lesung Untertags
Mittwoch, 11. August, 20 Uhr

Kreuzgang Grimmelshausen
Gymnasium
77654 Offenburg


Sommerlesung
Mittwoch, 25. August, 19 Uhr

Urs Faes, Untertags
Melitta Breznik, Mutter
Lesung und Gespräch
Moderation F. Schneider
Garten der Merianstiftung
(beim Kunstmuseum)
4010 Basel


Lesung und Gespräch
zu Untertags
Dienstag, 31. August

Lesegruppe
5706 Boniswil


Lesung und Gespräch zu Untertags
Donnerstag, 02.09., 19 Uhr 30
Literaturhaus Thurgau
8274 Gottlieben


Sigmaringen liest:
Lesung zu Untertags
Dienstag, 21.09.21, 19 Uhr

Kirchgemeinde
72488 Sigmaringen


Lesung und Gespräch
zu Untertags
Mittwoch, 24.11., 20 Uhr
Aula der Kantonsschule
9435 Heerbrugg

 

Aktuell


Untertags

Roman, erscheint am 21. Oktober 2020, auch als eBook

Ein Mann und eine Frau lernen sich in den späten Jahren ihres Lebens kennen und er- fahren noch einmal tiefe Zuwendung und Glück, im Alltag und auf Reisen in die Landschaft seiner Jugend – die Rocky Mountains in Wyoming. Doch neben die Freuden treten bald die Gebrechen des Alters, Jakov neigt zunehmend zu Zerstreutheit. Ein Name bleibt aus, ein Termin wird versäumt, ein Kehrichtsack landet im Teich des Nachbarn. Die ärztliche Untersuchung zeigt: Jakovs Gedächtnis ist nicht nur lückenhaft geworden. Seine Orientierung wird weiter schwinden, seine Sprache versiegen. Herta bemüht sich um Zuversicht, aber je mehr Jakov den Be- zug zur Welt verliert und von der Vergangenheit eingeholt wird – einer frühen Liebe, dem Zerwürfnis mit dem Vater –, desto mehr braucht auch sie Unterstützung.

Mit großer Zartheit nähert sich Urs Faes einem Paar unter dem Eindruck der Krankheit. Er erzählt von innigen Momenten und wachsender Entfernung, von Fürsorge und Erschöpfung, von der Verunsicherung, wenn einer sich selbst abhandenkommt und lange Verdrängtes plötzlich wieder Gegenwart wird. Und von der Kraft der Einfühlung, einer Verständigung jenseits der Worte.

Rezension:
Montag, 26.10.20, Zeitungen der CH-Media


Urs Faes im Gespräch:
Im Erzählen kehrt das Leben zurück.
Liebe und Krankheit.


Raunächte

raunaechteEine Erzählung mit Zeichnungen
von Nanne Meyer,

Inselbücherei 1452, Insel Verlag, Berlin 2018
3. Auflage 2019, Übersetzung ins Englische und Holländische
4. Auflage 2020

Rezension:
NZZ (PDF)

2019 Preis des Kantons Zürich für Raunächte


Vorläufige Ankunft 
Vom Gehen und Worte finden.
Texte vom Schreiben.
Verlag Das Archiv, 2019


Nomination für den
Buchpreis 2017

Halt auf Verlangen

NZZ, 19. September 2017
Schweizer Buchpreis


Halt auf Verlangen

Ein Fahrtenbuch, Suhrkamp 2017

Halt auf VerlangenZunächst findet er keine Worte. Erst später, bei der täglichen Fahrt quer durch die Stadt, versucht er, die Dinge zu benennen, aufzuschreiben, was ihm geschieht: Begegnungen im Morgentram, die Unterwelt der Onkologie, die Erinnerungen  an Kindheit und Herkunft, an Talfahrten mit dem Vater und Kinotage mit Mile. Den möglichen Tod vor Augen, stellt er sich die Frage nach dem Gelebten und dem Versäumten, nach dem, was Antrieb war, was Liebe und Begehren, ein Begehren, das bleibt, als Antrieb für  ein Leben in der Gegenwart, als Motor für die Erinnerung, als unablässiger Anlass zum Schreiben und Erzählen. Und damit verbindet sich die Hoffnung: im Schreiben lebensgeschichtliche Erfahrungen aufzuheben, vom Einzelnen erzählen, seinem Gefährdetsein. Und darin vielleicht erfahrbar zu machen, was über den Einzelnen hinaus- und auch die Andern angeht, die Lesenden.

Halt auf Verlangen ist gewachsen aus der autobiographischen Erfahrung der Krankheit, geschrieben, um sich festzuhalten am Stift, an Worten und Bildern, um im Taumeln Halt zu finden. Schreiben als Notwehr, gegen die eigene Hinfälligkeit, gegen das Zerbröseln des Ich. Und darin dem Leben zugewandt, in der Erfahrung, dass im Benennen das Schwere leicht werden kann.

Rezensionen:
Sonntag, 19. März 2017, 52 Beste Bücher
NZZ vom Sonntag, 29. Januar 2017
NZZ vom Samstag, 11. Februar 2017 
FAZ vom Dienstag, 16. Mai 2017


„Sommer in Brandenburg“

Sendung auf SRF, 8. Juni 2014Sommer in Brandenburg


Urs Faes auf Ansichten

Zur Autorenseite von SRF Ansichten


Urs Faes bei Suhrkamp

Zur Autorenseite beim Suhrkamp-Verlag


Urs Faes: Durch die Bibliothek …

Zum Interview bei Logbuch Suhrkamp