Lesungen 2019

Lesung und Werkstattgespräch
Barbara Honigmann und Urs Faes
9. Januar 2019, 20 Uhr
Aargauisches Literaturhaus
5600 Lenzburg


Worte sind wie Türen aus der Stille in die Stille. Texte und Gedanken um Spiritualität und Sprache.
Jaqueline Keune und Urs Faes.
Im Rahmen der Tagung
„Neue Sprachen für Gott?“

30. Januar, 17 Uhr
Predigerkirche
8001 Zürich


SWR2 Fortsetzung folgt
Montags bis freitags 15:30 bis 15:55 Uhr
Ab 7. März 2019:
Halt auf Verlangen.
Ein Fahrtenbuch.
Gelesen von Sebastian Mirow
14 Folgen bis Dienstag, 26.3.


Lesung und Gespräch
29. März, 13 Uhr 30
Kantonsschule
7320 Sargans

Lesung und Gespräch
4. April, 15 Uhr 30
Kantonsschule
9000 Sankt Gallen

Lesung Sissach
4. April, 20 Uhr
Cheesmeyerhuus
Hauptstrasse 45
4450 Sissach


Referat und Lesung Zürich
Diagnose und ihre Konsequenzen
Für die Palliativmedizin
7. Mai, 9:15 Uhr
Universitätsspital
8006 Zürich


Literaturtage Nordschwarzwald
Freudenstadt
Lesung auf Waldrundgang
12. September 2019
72250 Freudenstadt

 

Aktuell

Raunächte

raunaechteEine Erzählung mit Zeichnungen
von Nanne Meyer,

Inselbücherei 1452, Insel Verlag, Berlin 2018
3. Auflage 2019

Rezension:
NZZ (PDF)


  • Sommer in Brandenburg, neu als Taschenbuch.

Ferner erscheinen Beiträge in den Anthologien: 

  • Zwischen den Büchern, Weissbooks 2018
  • Menschenrechte weiterschreiben,
    Salis Verlag 2018
  • Auf die Plätzchen, fertig los. Weihnachtsgeschichten, Diogenes 2018

Nomination für den
Buchpreis 2017

Halt auf Verlangen

NZZ, 19. September 2017
Schweizer Buchpreis


Halt auf Verlangen

Ein Fahrtenbuch, Suhrkamp 2017

Halt auf VerlangenZunächst findet er keine Worte. Erst später, bei der täglichen Fahrt quer durch die Stadt, versucht er, die Dinge zu benennen, aufzuschreiben, was ihm geschieht: Begegnungen im Morgentram, die Unterwelt der Onkologie, die Erinnerungen  an Kindheit und Herkunft, an Talfahrten mit dem Vater und Kinotage mit Mile. Den möglichen Tod vor Augen, stellt er sich die Frage nach dem Gelebten und dem Versäumten, nach dem, was Antrieb war, was Liebe und Begehren, ein Begehren, das bleibt, als Antrieb für  ein Leben in der Gegenwart, als Motor für die Erinnerung, als unablässiger Anlass zum Schreiben und Erzählen. Und damit verbindet sich die Hoffnung: im Schreiben lebensgeschichtliche Erfahrungen aufzuheben, vom Einzelnen erzählen, seinem Gefährdetsein. Und darin vielleicht erfahrbar zu machen, was über den Einzelnen hinaus- und auch die Andern angeht, die Lesenden.

Halt auf Verlangen ist gewachsen aus der autobiographischen Erfahrung der Krankheit, geschrieben, um sich festzuhalten am Stift, an Worten und Bildern, um im Taumeln Halt zu finden. Schreiben als Notwehr, gegen die eigene Hinfälligkeit, gegen das Zerbröseln des Ich. Und darin dem Leben zugewandt, in der Erfahrung, dass im Benennen das Schwere leicht werden kann.

Rezensionen:
Sonntag, 19. März 2017, 52 Beste Bücher

NZZ vom Sonntag, 29. Januar 2017

NZZ vom Samstag, 11. Februar 2017 

FAZ vom Dienstag, 16. Mai 2017

„Sommer in Brandenburg“

Sendung auf SRF, 8. Juni 2014Sommer in Brandenburg

Urs Faes auf Ansichten

Zur Autorenseite von SRF Ansichten

Urs Faes bei Suhrkamp

Zur Autorenseite beim Suhrkamp-Verlag

Urs Faes: Durch die Bibliothek …

Zum Interview bei Logbuch Suhrkamp