Lesungen 2020

Lesung und Gespräch
Samstag, 29. Februar, 20 Uhr
Kantonsschule
Burggraben
9000 St. Gallen

Lesung Wangen
Sonntag, 15. März, 18 Uhr
Lesung und Gespräch zu Sommer in Brandenburg
Moderation Frau Dr. I. Pohlmann
Ehem. Rathaus Wangen am Untersee,
Hauptstrasse 35
D-78337 Öhningen-Wangen.
Eine Veranstaltung des Kreises
Jacob Picard, Wangen

Lesung Wolfenbüttel
Freitag, 8. Mai, 19 Uhr
Lesung und Gespräch zu Leben und Werk
Moderation Prof. Dr. R. Mendel
(Universität Braunschweig)
Augusteerhalle der
Herzog August Bibliothek
Lessingplatz 1
D-38304 Wolfenbüttel

 

 

Aktuell

Raunächte

raunaechteEine Erzählung mit Zeichnungen
von Nanne Meyer,

Inselbücherei 1452, Insel Verlag, Berlin 2018
3. Auflage 2019, Übersetzung ins Englische und Holländische

Rezension:
NZZ (PDF)

2019 Preis des Kantons Zürich für Raunächte


Vorläufige Ankunft 
Vom Gehen und Worte finden.
Texte vom Schreiben.
Verlag Das Archiv, 2019


Nomination für den
Buchpreis 2017

Halt auf Verlangen

NZZ, 19. September 2017
Schweizer Buchpreis


Halt auf Verlangen

Ein Fahrtenbuch, Suhrkamp 2017

Halt auf VerlangenZunächst findet er keine Worte. Erst später, bei der täglichen Fahrt quer durch die Stadt, versucht er, die Dinge zu benennen, aufzuschreiben, was ihm geschieht: Begegnungen im Morgentram, die Unterwelt der Onkologie, die Erinnerungen  an Kindheit und Herkunft, an Talfahrten mit dem Vater und Kinotage mit Mile. Den möglichen Tod vor Augen, stellt er sich die Frage nach dem Gelebten und dem Versäumten, nach dem, was Antrieb war, was Liebe und Begehren, ein Begehren, das bleibt, als Antrieb für  ein Leben in der Gegenwart, als Motor für die Erinnerung, als unablässiger Anlass zum Schreiben und Erzählen. Und damit verbindet sich die Hoffnung: im Schreiben lebensgeschichtliche Erfahrungen aufzuheben, vom Einzelnen erzählen, seinem Gefährdetsein. Und darin vielleicht erfahrbar zu machen, was über den Einzelnen hinaus- und auch die Andern angeht, die Lesenden.

Halt auf Verlangen ist gewachsen aus der autobiographischen Erfahrung der Krankheit, geschrieben, um sich festzuhalten am Stift, an Worten und Bildern, um im Taumeln Halt zu finden. Schreiben als Notwehr, gegen die eigene Hinfälligkeit, gegen das Zerbröseln des Ich. Und darin dem Leben zugewandt, in der Erfahrung, dass im Benennen das Schwere leicht werden kann.

Rezensionen:
Sonntag, 19. März 2017, 52 Beste Bücher

NZZ vom Sonntag, 29. Januar 2017

NZZ vom Samstag, 11. Februar 2017 

FAZ vom Dienstag, 16. Mai 2017

„Sommer in Brandenburg“

Sendung auf SRF, 8. Juni 2014Sommer in Brandenburg

Urs Faes auf Ansichten

Zur Autorenseite von SRF Ansichten

Urs Faes bei Suhrkamp

Zur Autorenseite beim Suhrkamp-Verlag

Urs Faes: Durch die Bibliothek …

Zum Interview bei Logbuch Suhrkamp